Landschaftspflegerische Begleitplanung

Landschaftspflegerischer Begleitplan

Gemäß §15 Bundes Naturschutzgesetz "Verursacherpflichten, Unzulässigkeit von Eingriffen; Ermächtigung zum Erlass von Rechtsverordnungen" ist der Verursacher eines Eingriffs in Natur und Landschaft verpflichtet vermeidbare Eingriffe zu unterlassen oder wenn sie (Satz 2) nicht vermeidbar sind durch Maßnahmen des Naturschutzes und der Landespflege die Eingriffe auszugleichen (Ausgleichsmaßnahmen) oder falls sie nicht ausgleichbar sind durch entsprechende Ersatzmaßnahmen zu ersetzen.
 
Nachfolgend Muster unserer Arbeit:
  
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Für den 3ha großen grünen Planungsbereich im Gewerbepark a.d. B300, Aichach, war von der Stadt gefordert die Oberflächenentwässerung durch Sickermulden und angeschlossener Drainage verzögert in den Vorfluter abzuleiten. Die dabei entstandenen Gräben und Wiesenanteile wurden durch die erstmalig verwendeten Blumenwiesen-Ansaaten zu optisch wie ökologisch wertvollen Ausgleichsflächen.  Für die Gemeinde Obergriesbach mußte für die Anlage einer Gemeindever-bindungsstrasse ein landschaftspfl. Begleitplan angefertigt werden. Da das Gebiet ein Natura 2000 Gebiet (gem. EU Richtlinie Fauna-Flora- Habitat Gebiet). ist, mußte auch eine sAP (spezielle Arten-schutzprüfung) vorab erstellt werden.